Buchpräsentation "Unser Leben - ein Wimpernschlag" am 25. April 2020 im Schloss Grafenegg
Buchpräsentation "Unser Leben - ein Wimpernschlag" am 25. April 2020 im Schloss Grafenegg
 

Hier sammle ich all die Tiergeschichten, die auf Seite 1 wechseln. Es könnte auch deine Tiergeschichte dabei sein, wenn du mir Stichworte und ein Foto deines Tieres schickst. Würde mich freuen.

 

Hier eine wahre Geschichte, aus der Sicht des Pferdes Hlorridi!

 

Stichworte zu dieser Geschichte, die mir mitgeteilt wurden:

Stefanie (4) wurde von ihrem Pferd abgeworfen. Wie könnte man ihr das erklären, dass sie trotzdem wieder reiten möchte.

 

Mein Name ist Hlorridi! Ich wohne am Stefanihof und ich bin ein Islandpferd. Immer wieder kommen Kinder zu mir und die lasse ich dann auf mir reiten. Auch wenn sie oft gar nicht wissen, was sie wollen. Aber ich bin ja geduldig und auch, wenn die mit Händen und Füßen herumfuchteln, dass mir fast schlecht wird, werfe ich sie nicht hinunter. Sind ja so Zwerge, die ich da immer wieder herumtragen darf. Aber ehrlich - es ist gar nicht so übel, denn schwer sind diese Mäuse alle nicht. Fühle mich fast frei, wenn die auf mir oben sitzen.

 

Jetzt kommt immer ein kleines Mädel mit blonder Mähne zu mir. Ein echtes Leichtgewicht. Und grinst mich so herzlich an. Ich habe das "Grinsen" auch schon versucht, aber das schaut bei mir blöd aus. Darum nicke ich nur mit dem Kopf.

Letzte Woche war Stefanie auch wieder da. Habe mich gleich so gefreut. Dann sitzt sie schon bei mir oben, hält sich zum Glück gut an, als mir plötzlich speiübel wird. Wahrscheinlich zu viel Gras genascht. Und es geht dann nicht anders, da muss ich mich durchstrecken, laut schnauben, ein bisserl herumhüpfen wie ein Kasperl - dann gehts wieder. "Ach du Schreck" habe ich mir gleich danach gedacht - die Stefanie wird glauben, ich schnapp über. Zum Glück hat sie sich gut festgehalten, bis bei mir wieder alles in Ordnung war. Danke Stefanie. Wollte dich ganz sicher nicht abwerfen, aber ich habe halt keine Hände, um dich festzuhalten. Dein verschrecktes Gesicht vergesse ich lange nicht. Tut mir soo leid.

Wie ich dann von dir gehört habe, dass du trotzdem gleich wieder reiten kommen wirst, habe ich gewusst "du bist etwas ganz Besonderes". Du verstehst uns Pferde und weißt, dass es uns nicht immer nur gut geht. Beim nächsten Mal trage ich dich wie eine kleine Fee über die Wiese. Versprochen.

 

Stichwörter dazu waren: Angie und Anny sind mehr als ein Jahrzehnt ein glückliches Paar. Wie sieht das Anny?

 

Mein Name ist Anny!

Ja, tatsächlich Anny. Ein Hundemädchen mit besonderer Ausstrahlung versteht sich. Mein Frauerl ist die Angie. Passt doch super, oder?

Nachdem Angie und ich schon so lange ein Paar sind, möchte ich einfach kurz einmal darüber reden. So ein bisschen über unser Leben halt.

Von Anfang an war es Liebe zwischen uns. Erinnerst du dich, als ich als kleiner Zwerg in einem Busch verschwunden bin, dass der nur so gewackelt hat? Du bist ja fast am Bauch gelegen, weil du so lachen musstest. Ich habe zwischendurch oben rausgeschaut, ob du nicht kollabierst. Ich war schon echt "bewegend", zugegeben.

Danach hatten wir es nicht immer leicht, wir Zwei. Aber geliebt haben wir uns immer. Ich gebe zu, ich war nicht immer bestens drauf. Aber wer ist das schon? Außerdem wollte ich Aufmerksamkeit und ehrlich, das ist mir voll gelungen. Ich war Weltmeister im Knurren, im Zähne fletschen und wenn nötig war auch ein kleiner Schnapper drin. Wow, hatten die alle Angst vor mir. Super. Nur der große Mann mit den weißen Haaren - der war ein Problem. Der hat mich nicht ernst genommen Angie. 1 x habe ich ihn gezwickt, aber dann hat er den Schleudergang eingelegt. Und ich sofort den Rückwärtsgang. Respekt.

Angie danke, dass du immer zu mir gehalten hast. Ganz egal, wie ich mich angestellt habe.

Leider hast du in den letzten Jahren auch ein wenig geschwächelt. Ich dachte mir halt, dass du keine Zeit für deine Probleme hast, wenn du dich mit meinen beschäftigen musst.

 

Heute ist alles in Butter - ich bin glücklich und zahm. Bis auf Ausnahmen, wo ich ein bisschen ausflippe, aber ohne Zähne fletschen.

Ich habe es jedenfalls geschafft! Jetzt schlafe ich im Plüschhaus oder auf der Couch - mit Polster und Lieblingsdecke - und werde von Stefan genauso verwöhnt wie von dir. Herrlich!

Und Stefan - wir haben zum Glück etwas gemeinsam. Wenn wir unseren "Dackelblick" aufsetzen, dann schmilzt Angie dahin. So sehen Weltmeister aus.

Und meinen Namen als Nummerntafel zu verwenden Angie - das ist wirklich Liebe.

 

Was noch ganz wichtig ist und ich noch erwähnen muss: Ich habe eine etwas faule, aber ganz liebenswerte ältere Freundin, die Ronja. Sie läuft mir nie den Rang ab und ist auch nicht lästig. Zum Glück. Ich mag sie.

So fühle ich mich rundum "pudelwohl". So ein blöder Ausdruck. Was habe ich mit einem Pudel oder Dackel zu schaffen? Also: Ich fühle mich "terrierwohl". Gibt viel mehr her, oder?

 

Hier eine Liebeserklärung des Königspudels Quincy!

 

Stichworte zu dieser Geschichte, die mir mitgeteilt wurden:

Quincy ist der Liebling von Georg, Monika und Christoph

 

Hallo, alle mal herhören. Hier spricht Quincy. Ein männlicher Königspudel, der es echt gut erwischt hat in seinem Leben.

Meine Familie: Georg, mein ultimatives Herrl, Monika und Christoph.

Georg - ganz ehrlich - ist mein Augenstern. Ja, ich stehe dazu. Ich mag ihn, er mag mich. Heute darf man sich ja outen. Vor allem auch als männlicher Hund. Habe ich niemals geglaubt, dass mir ein Menschenmanderl so nahe kommen darf - herzmäßig. Aber es ist so. Monika und Christoph stehen natürlich ebenso ganz oben auf meiner Lieblingssala für Menschenliebe. Werde von allen "königlich" behandelt. Als Königspudel steht mir das aber zu, oder?

 

Bei allem Respekt, aber ehrlich Georg: Wir Zwei sind Seelenverwandte. Vielleicht warst du ja einmal in deinem früheren Leben ein kleiner Königsschnauzer oder eine Königspudeldame. Denn kaum höre ich dich, fängt mein Herz an, sich zu überschlagen und wie gelähmt mache ich auch den größten Mist, wenn dir was daran liegt. Dabei sind Königspudel  eigenständige intelligente Wesen. Das muss schon einmal gesagt werden. Aber Familienanbindung ist mir halt sehr wichtig. Und wenn dann noch drei so nette Typen auf mich einreden, dann bin ich platt. Denn Frauerl Monika ist mir ebenso ans Herz gewachsen wie der Christoph. Intelligenz hin oder her - ich mache, was ihr wollt. Das Futter ist in Ordnung - mein Freilauf ist gesichert und gebürstet werde ich ebenso regelmäßig. Und die Leckerli und die Spiele mit euch! Herrlich. Und wenn ich die liebevollen Blicke sehe, dann schmelze ich sowieso dahin.

 

Was mir an dir Georg so gefällt ist dein Lachen. Hast du meinen Dauergrinser schon bemerkt? Du stimmst mich einfach fröhlich. Und mutig bist du. Das ist noch mein größtes Handicap. Mutiger zu sein. Aber du bist mein Vorbild. Und bist du einmal nicht so gut drauf - dann gehe ich zu Monika oder zu Christoph. Zum Glück habe ich die Wahl.

 

Auf jeden Fall - lasst euch das gesagt sein -  passt kein Blatt Papier zwischen Georg und mich. Und selbst dann, wenn ich stundenlang bei Fuß liegen muss,  - dass mir das Bauchfell schon einschläft - ich halte aus. Für dich. Vielleicht lerne ich irgendwann noch deine doofe Sprache, damit wir uns endlich von Mann zu Mann unterhalten können. Aber es wäre wohl besser, du lernst bellen. Ist von der Grammatik einfacher. Ein wohltönendes Organ hättest du ja - das wäre nicht das Problem. Also probier´s doch einmal.

 

Bis dahin - bleib mir treu und sei mein Freund. Mehr verlange ich nicht.

Dein (euer) Quincy

 

23. Sep 2017

Stichwörter: Flecki macht 2 x im Jahr Urlaub in Griechenland und wie er sich dabei fühlt, möchte sein Frauerl gerne wissen. Die Hin- und Rückreise erfolgt mit dem Auto, was für Flecki schon eine Herausforderung ist.

 

Mein Name ist Flecki!

Hallo Monika, ich bin im Internet. Da staunst du, was? Aber ich habe mit Sonja ein ernstes Wort geredet, dass ich auch einmal dran sein möchte. Wo ich doch so viel erlebe.

 

Momentan bin ich wieder in Griechenland, wie du ja weißt.

Herrlich, aber momentan viel zu heiß. Ich keuch mich noch blöd hier. Aber die Gegend, der Strand, mein Garten - nicht zu toppen.

 

Mein Frauerl ist total entspannt und wenn sie am Abend was futtern geht, dann gehört mir das Haus. Ich bleib lieber zu Hause, weil dieses ewige Gequatsche der Menschen ist ja nicht auszuhalten. Menschen können ja stundenlang auf einem Sessel sitzen und bewegen sich null. Ich müsste dann ebenso am Boden herumliegen und könnte nur mit den Ohren hin und wieder eine Fliege verscheuchen. Das machen Kühe vielleicht gerne, mir ist das echt zu dumm.

Ihr wollt wissen, wie ich die Anreise gefunden habe? Anstrengend sage ich euch. Im Auto habe ich meinen "Käfig", in dem ich mich ganz wohl fühle. Bin ich ja schon gewohnt und es gibt zum Glück ja Pausen, aber so richtig ausgeruht bin ich nie. Dann gehts auf ein Schiff, eine Fähre nennen sie das. Ein Riesending, auf dem man wundervoll herumstreunen könnte. Aber darf ich nicht. Also gehe ich brav mit meinem Frauerl an der Leine herum und darf auch in die Kabine. Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie ich erschöpft auf einem Sessel am Schiff herumliege. Aber mein Frauerl ist genauso arm. Die muss ja ewig lang mit dem Auto fahren. Eigentlich mache ich ja nur wegen ihr mit. Mein Frauerl ist was Besonderes und wenn ich das Strahlen in ihren Augen sehe, sobald wir in unserem Haus in Griechenland ankommen, weiß ich, dass es sich ausgezahlt hat. Dann strahlen wir beide um die Wette. Ich verscheuche gleich einmal alle Katzen, die vor dem Zaun herumliegen. Und glaubt mir, das sind viele in Griechenland. Mein Frauerl ist ja nicht zu retten - sie füttert die Katzen auch noch. Also gehen die freiwillig nie weg. Ich belle mir die Seele aus dem Leib, wenn sie vor dem Gartentor schmatzen, aber denen ist das so was von egal. Die haben Glück, dass ich nicht hinauskann. Die würden mich kennenlernen. Terrier und Katzen, das ist wie Feuer und Wasser. Geht einfach nicht.

Jetzt gehe ich mit Frauerl ins Meer schwimmen. Und das am 23. September. Das Wasser ist so warm, dass ich hecheln muss. Aber das Salzwasser trägt mich fast alleine. Mit meinen kurzen Beinen kann ich eh kaum schwimmen. 

Was ich eigenartig finde, ist, dass mein Frauerl immer so braun wird. Bei mir wirkt das gar nicht. Oder hat jemals wer schon einen braunen Terrier mit schwarzen Flecken gesehen?

 

Ich schick euch schöne Grüße. Vor allem aber der schönen Terrier-Dame von der letzten Geschichte. Wow - die wäre schon eine Sünde wert. Hallo Anny - ich bin Flecki......

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Copyright Sonja Pistracher