Buchpräsentation "Unser Leben - ein Wimpernschlag" am 25. April 2020 im Schloss Grafenegg
Buchpräsentation "Unser Leben - ein Wimpernschlag" am 25. April 2020 im Schloss Grafenegg
 

Weihnachtliches und Besinnliches

Hier lesen Sie meine weihnachtlichen Gedanken, die nicht in den Büchern vorkommen. Es fallen mir immer wieder so viele neue Ideen und Worte zu, die ich dann gerne auf dieser Seite hinterlasse, um diese an dich weiterzugeben. Ein Duplizieren ist nur unter meinem Namen erlaubt - aber man darf sich heraussuchen, was gefällt.

 

Was uns die Krippe sagt......

 

Krippen gibt es viele,

sie zeigen Gefühle

der einzelnen Figuren

aus Stoff oder Ton

und sie leben schon,

wenn sie hineingestellt

sind in diese Welt

aus Heu und Stroh

und Kitsch en gros,

sie leben vor eine Zeit,

die geschichtlich weit

entfernt und doch so nah

für alle Zeiten da,

ein Teil von uns

und wir tun´s

so gerne,

sie betrachten

und beachten.

 

Die Hirtenfiguren

repräsentieren

mit ihren Tieren

dich und mich und jene

wie ich gerne hier erwähne,

die verantwortungsbewusst

voll Freude und der Lust

am wachsamen Umgang

miteinander und

zum feinen Klang

der Aufmerksamkeit

sind stets bereit,

aufzubrechen und zu geh´n,

wenn sie ein gutes Ziel erseh´n,

jedes Alter ist hier vertreten,

wenn „hüten“ ist erbeten,

du und ich und alle hier,

sind die Hirten – einfach wir.

 

Ein Vorbild auch,

so will´s der Brauch

in dem Figurenreigen,

soll uns Mutter Maria zeigen,

die Unschuld und Reinheit

verkörpert und lebt,

sich emporhebt

über das eigene Wollen

und damit dem „Sollen“

die Kraft gibt zu leben,

weil Glaube und Treue

nicht scheue

Wegbegleiter sind

auch vom himmlischen Kind,

Maria verbindet das irdische Leben

mit dem Himmlischen eben.

 

 

Beschützend,

Maria und dem Kinde nützend,

steht Josef daneben,

mit dem Licht in der Hand,

was man oft damit verband,

dass dieses Symbol

uns aufzeigt sehr wohl

die Bedeutung dessen,

was nicht vergessen

sich als Gedanke dazu einstellt,

dass Jesus mit der Geburt unser Leben erhellt.

 

Der Esel, der Ochs,

die Myrthenbox,

die Schafe und Hunde -

ihnen liegt zugrunde

das ureigenste Gefühl,

dass warm und nicht kühl

uns lässt erahnen

gleich unseren Ahnen,

dass eine Verbundenheit,

die voll Dankbarkeit

wir das Glück wohl nennen

wir darin freudig erkennen.

 

 

Hirten, Eltern, ein Kind,

die man in jeder Krippe find´

schenken uns die Kraft,

die wiederum schafft,

dass wir entzückt

der Welt entrückt

die Engel betrachten,

die mit sachten

Blicken erkennen lassen,

was nicht ist zu fassen,

Einheit, Liebe, Vertrauen,

ein glückliches Schauen,

in dem sich jener findet,

der unsere Zukunft begründet,

im Verbund mit den Königen

vor allem denjenigen,

deren Hautfarbe egal,

denn schmal

und einfach zugleich

gilt es, dieses Glück

im Blick

vom kleinen Wesen

zu lesen,

das groß und weit

nach Liebe schreit

für diese Welt,

deren Sicht ist verstellt -

das und noch vieles mehr,

„schau einfach her“

sagt uns das kleine Jesukind,

das Last und Not streift wie ein Wind,

um zu retten, was in uns ist,

was wertvoll uns daran misst,

wie wir leben, wie wir sind,

was wir geben, welche Sünd`

wir nach unseren Lebenstagen

zu berichten oder zu beklagen haben.

 

 

 

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Copyright Sonja Pistracher